ICH SETZ MICH NICHT MIT POLACKEN
nach "Levins Mühle" von Johannes Bobrowski
Premiere: 14. November 1991
Mit Dominik Bender, Anna Bolk, Johannes Herrschmann, Piotr Papierz, Martin Schurr, Andreas Tiborcz und Elisabeth Zündel
Regie: Dieter Sudars
Bühne: Isolde Wittke
Kostüme: Johanna Vollhardt
Licht: Urs Hildbrand
"Die kleinen, abseitigen Geschichten, die uns die Stadthirschen mit ihren Aufführungen unentwegt erzählen, sie sind so ganz gegen den differenztilgenden Strom der Zeit gespielt."

Tom Peukert., Der Tagesspiegel 19.11.1991

"Die Inszenierung versucht, das Sprunghafte der Erzählung mit eigenen Mitteln neu zu erschaffen und die Schauspieler erreichen dabei eine ganz unverhoffte Komik."

Doja Hacker, Tip 22.11.1991

"Die Inszenierung von Dieter Sudars gerät dann doch ganz zur stimmungsvollen Liebeserklärung an die östliche Mentalität, deren Sehnsuchtsbilder und anarchistische Schwermütigkeit von den Schauspielern lustvoll ausgemalt werden."

baal, die tageszeitung 21.11.1991

UND ICH HAB JA GESAGT
oder wie die Liebe leibt und lebt

Eigenproduktion
Premiere: 12. September 1991
Mit Antje Anna Bardorf, Anna Bolk, Olaf Drauschke, Susanne Jansen, Alina Lieske, Harald Pilar von Pilchau, Angela Schmid-Burgk
Idee und Regie: Johannes Herrschmann
Bühne und Plakat: Thomas Werneke
Kostüme: Adelheid Pohlmann, Licht: Thorsten Schneider
"Durch das individuelle Ausfüllen eines Text-Spielraums wird die Individualität allen Glücksstrebens in der Liebe unterstrichen. Und trotz aller Leichtigkeit und Verspieltheit setzt die homogene Gruppe am Schluß einen Akzent zum Nachdenken. "Und ich hab ja gesagt" - eindeutig das freundlichste Theater-Spiel im Berliner Herbst."

Theater der Zeit 12/91

"Johannes Herrschmann, Stadthirsch mit prächtigem Geweih, hat zum drittenmal mit ehemaligen Schülern der Berliner Schule für Bühnenkunst an Berlins renommiertestem Off-Theater ein Stück erarbeitet und inszeniert. Herausgekommen ist dabei ein Spiel, besser ein Spielversuch um und mit der Liebe, der den jungen Schauspielerinnen viel Platz zur Entfaltung ihres Könnens läßt."

Hermann-Josef Fohsel, zitty 21/1991

Jonteff Ein Festtag mit meinen Dibbuks
Eigenproduktion
Premiere: 5.April 1991
Mit Adriana Altaras
Regie: Peter Kock
Bühne und Kostüm: Isolde Wittke
"So bei sich - und so außer sich - haben wir sie in all den Jahren nicht gesehen. Nicht auf der Bühne und auch nicht im Kino."

Rüdiger Schaper, tip 9/91

"Eine große Schauspielerin ..."

Harald Martenstein, Der Tagesspiegel 7.4.1991

"Sie ist unverwechselbar jüdisch und italienisch zugleich: leidenschaftlich, emotional, intellektuell distanziert. Sie ist einfach umwerfend in ihrer Ausdrucksfähigkeit."

Gabriela Reusch, Berliner Morgenpost 7.4.1991

Fern von Japan
Eigenproduktion
Premiere: 21. Februar 1991
Mit Heike Amend, Karen Behmer, Martin Schurr und Elisabeth Zündel
Regie: Elisabeth Zündel
Bühne und Licht: Urs Hildbrand
Kostüme: Barbara Kessler
Dramaturgie: Susanne Raubold
"Diese Inszenierung ist deswegen so erfrischend, weil sie ein Ideal des "freien Theaters" erfüllt, nämlich nicht den Stereotypen des Hochtheaters hinterherzulaufen. Sie hat eine hübsche und verrückte Anmut und ihr Reiz liegt in der ganz eigenen Exotik ihrer Seltsamkeiten und des Sonderlichen."

Peter Hans Göpfert, SFB 3 Frühkritik vom 22.1.1990

"Chapeau! - eine außerordentliche Leistung."

Burghard Damerau, tip 7/91